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Andreas Schilling
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MaterialauswahlMetalle für Dach und Fassade

Speziell beim Bau von Dächern und Fassaden sind die physikalischen Eigenschaften der verschiedenen Metalle besonders ausschlaggebend, schließlich sind diese Bauelemente permanent den Witterungseinflüssen ausgesetzt. Weitere wichtige Punkte sind die Vorteile bei Gewicht, Langlebigkeit und Verarbeitung.

In diesem Inhalt stellen wir Ihnen die meistgenutzten Materialien für Dach und Fassade vor und weisen einige Vor- und Nachteile aus.

Zink / Titanzink

Zink ist eines der meistverwendeten Materialien für Fallrohre, Fassaden, Rinnen und Dächer. Titanzink ist eine spezielle Legierung aus Zink, kleineren Anteilen Titan und geringen Mengen Kupfer. Es weist eine hohe Qualität auf und ist weder brennbar noch magnetisch. Genau wie beim Werkstoff Kupfer bekommt Zink eine sich verändernde Patina. Eine Patina ist eine durch Alterung (natürlich oder künstlich) entstehende dünne Oberflächenschicht, die eine veränderte Struktur und Farbgebung mit sich bringt, die auch als Stilmittel genutzt werden kann. Aus diesem Grund sind auch bereits vorpatinierte Bleche zu erwerben. Weitere Vorteile sind die Langlebigkeit und eine Optik, die zu den meisten Gebäudetypen passt.

Aluminum

Aluminium zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit bei einem vergleichsweise sehr geringem Gewicht aus. Das bietet umfangreiche Vorteile bei Transport und Verarbeitung. Es bietet guten Schutz gegen fast alle Umwelteinflüsse und ist kostengünstig. Es kommt daher seit vielen Jahren zum Einsatz.

Edelstahl

Edelstahl ist normaler Stahl, welcher durch zum Beispiel Nickel oder Chrom veredelt wird. Eine bekannte Edelstahlart ist zum Beispiel der VA-Stahl. Edelstahl ist beständig gegen Korrosion und Umwelteinflüsse. Es lässt sich leicht formen und verarbeiten. Je nach verwendeter Legierung ist es äußerst robust und widerstandsfähig gegenüber chemischen Reaktionen mit anderen Baumaterialien. Edelstahl ist mattgewalzt oder zusätzlich verzinkt ein gern verwendeter Baustoff für Fassaden und Dächer.

Stahlbleche

Stahlbleche kommen überwiegend nur verzinkt zum Einsatz. Sie weisen eine Beschichtung aus Farbe auf. Ausschließlich aufgrund der Verzinkung halten Stahlbleche mehrere Jahrzehnte den Witterungseinflüssen stand.

Kupfer

Genau wie der Werkstoff Blei, wird Kupfer bereits seit der Antike erfolgreich im Baugewerbe eingesetzt. Die herausstechendsten Merkmale sind die gute Formbarkeit, was sich darin zeigt, dass es sich problemlos Schweißen und Löten lässt. Es ist gegen Umwelteinflüsse beständig und weist eine gute Haltbarkeit auf. Kupfer ist darüber hinaus auch ein guter Wärmeleiter. Genau wie beim Werkstoff Zink oder Titanzink bekommt Kupfer eine sich verändernde Patina. Eine Patina ist eine durch Alterung (natürlich oder künstlich) entstehende dünne Oberflächenschicht, die eine veränderte Struktur und Farbgebung mit sich bringt. Nur bestimmte Metallarten bekommen eine Patina und diese sieht, je nach verwendeter Metallart, auch immer unterschiedlich aus.

Blei

Obwohl Blei eines der langlebigsten Metalle ist, wird es heutzutage nicht mehr sehr häufig eingesetzt. Blei ist äußerst schwer. Hauptsächlich bei älteren Gebäuden, wie zum Beispiel Denkmälern und Kirchen, kommt es noch zum Einsatz. Blei wird jedoch bereits seit der Antike eingesetzt und viele berühmte Gebäude besitzen auch heute noch ein Bleidach.